19:30
Beethoven. Dvořák. Mendelssohn. Vranický
Prager Philharmonia, Jiří Habart
120 Minuten | Klassische Musik | Verfügbar
| Datum: | 14. April 2026 | 19:30 (Di) |
|---|---|
| Standort: | Rudolfinum - Dvořák Saal |
| Dauer: | 120 Minuten |
| Brechen: | Ja (20 Minuten) |
| Status: | Verfügbar |
Gruppenrabatt
Handy-Ticket
Einer der vielversprechenden Vertreter der jüngsten Generation tschechischer Dirigenten leitet die Prager Philharmonie
Die tschechische Musiktradition wird oft mit dem 19. Jahrhundert verbunden – mit der Nationalen Wiedergeburt und den Werken von Smetana und Dvořák. Doch die Musik tschechischer Komponisten umfasst auch zahlreiche bedeutende Werke aus der Barock- und Klassikzeit.
Neben Jan Dismas Zelenka, Josef Mysliveček und Jakub Jan Ryba ist auch Pavel Vranický (auch Paul Wranitzky) zu nennen, ein mährischer Komponist, der in Wien berühmt wurde. Dieser Zeitgenosse Mozarts war mit den bedeutendsten Musikern seiner Epoche in der Hauptstadt des Habsburgerreichs befreundet und leitete herausragende Aufführungen, darunter die Uraufführung von Beethovens Symphonie Nr. 1.
Der übrige Teil des Abends ist eher kammermusikalisch geprägt. Dvořáks Serenade für Bläser wurde von Mozarts berühmter Gran Partita inspiriert, doch bereicherte Dvořák sein Werk um zwei Streichinstrumente und idiomatische Elemente, die seinen unverkennbar „tschechischen“ Charakter unterstreichen. Mendelssohns Streichersinfonie Nr. 10 gehört zu einer Reihe reiner Streicherwerke, die seinen großen Orchestersymphonien vorausgingen.
Programm:
- Ludwig van Beethoven | Fidelio, Ouvertüre zur Oper, op. 72
- Antonín Dvořák | Serenade für Bläser, Violoncello und Kontrabass d-Moll, op. 44, B 77
- Felix Mendelssohn Bartholdy | Streichersinfonie Nr. 10 h-Moll, MWV N 10
- Pavel Vranický | Symphonie d-Moll „La Tempesta“
Mitwirkende:
Prager Philharmonie
Jiří Habart – Dirigent
Wichtig:
- 20 Minuten Pause
- Kleiderordnung: Smart Casual
- Programmänderungen vorbehalten


